Jun 302017
 

Freitag, 23.6. 2017

Nach erholsamem Schlaf in unserem liebevoll eingerichteten  Zimmer und stärkendem Frühstück  im Antikhotel  „Steinbacher Hof“  fuhren wir zum Tropenhaus in Kleintettau, wo uns Kerstin Rentsch, die „Genussbotschafterin“, abholen wollte. Ihr Zuhause, die Finkenburg, liegt idyllisch im Wald, der zum Rennsteig gehört.

Von der Finkenburg schlugen wir einen Weg ein, der gesäumt war von dem Kraut, in dessen Geschmack Elke und ich uns sofort verliebten: Bärwurz. Es  ist wohl am ehesten als Mischung zwischen Dill und Fenchel beschrieben!

Immer wieder begegnete uns an den Rändern der Waldwege der  Bärwurz, den wir in unserer Region gar nicht kennen, neben Johanniskraut, Gundermann, Fingerhut und herrlichen Moosteppichen, in denen kleine Pilze wuchsen.

Dann gelangten wir auf den Rennsteig und erinnerten uns an die unmenschliche Grenze, die den alten Kurier-und Handelspfad über 40 Jahre lang von einem Teil der Deutschen abgetrennt  hatte.Ich war einen Teil des Rennsteig nach Grenzöffnung schon mit meinem Mann und unseren 3 kleinen Kindern gelaufen und freute mich daran, wie toll er inzwischen ausgebaut war.

Gegen 13 Uhr fanden wir eine schöne Raststelle, von der wir weit über das Land schauen konnten und wo uns Kerstins Vesper mit der selbstgemachten Butter und dem selbstgebackenen Brot köstlich mundete.

Nachdem bisher der Weg dem Blick freien Lauf gelassen hatte, folgte nun ein herrliches Waldstück.

Elke und ich, die aus dem „Ballungsraum“ Stuttgart kommen, genossen vor allen Dingen, dass wir unseren Gedanken freien Lauf lassen konnten und keiner Menschenseele begegneten; der Wald schien nur für uns seine Schönheit zu entfalten!

An einem Parkplatz holte uns Kerstins Mann mit dem Auto ab und überraschte uns auf der Finkenburg mit einem gedeckten Kaffetisch.

Am Spätnachmittag beschlossen Elke und ich noch eine Wallfahrtskirche im nahegelegenen Hasslach zu besuchen, die wir auf der Karte entdeckt hatten. Die Kirche hat ihre besondere Bedeutung durch den frühesten Hinweis auf die Verehrung der 14 Nothelfer, die auch in Vierzehnheiligen verehrt werden.

 

 

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