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Fotos:  Martin Lugger (martinlugger.com), Ferienwelt Winterberg, Naturpark Nordvogesen, Ammergauer Alpen GmbH, Tourismusverband Tannheimer Tal

Den goldenen Herbst in den BoW-Regionen erleben - mit Extra-Tipps für Familien

Fotos: Thomas Bichler (www.seeundberge.de) / Martin Lugger (www.martinlugger.com)

Die besten Herbsterlebnisse für Groß und Klein

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Der Herbst kann so ziemlich alles sein: sonnig warm, frisch und klar oder patschnass und ungemütlich. Die trockenen Tage sind für Wanderer die wohl besten im Jahr, denn die Wälder strahlen nun förmlich um die Wette in Rot, Grün, Gelb und Orange.

Damit Sie diesen Herbst besondere Wandererlebnisse mit Ihrer Familie verbringen können, hat die Best of Wandern-Redaktion für Sie die besten Wandertipps aus den Regionen zusammen gestellt. Die besten Herbsterlebnisse für Groß und Klein und für jede Art von Herbstwetter - vorgestellt von BoW-Autorin Caroline Opp:


Ammergauer Alpen: auf dem Meditationsweg zur Ruhe kommen

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Herbst ist Besinnungszeit. Wie wäre es also mal mit einer Wanderung zu spirituellen Kraftorten vor alpiner Bergkulisse? In Kooperation mit dem Körpertherapeuten Norbert Parucha bieten die Ammergauer Alpen von 6.-13. November eine Meditationswanderwoche. Motto: „Brennendes Herz“, nach dem gleichnamigen Meditationsweg der Ammergauer Alpen.

Der Weg führt in 15 Teilstrecken entlang von der Wieskirche bis zum Schloss Linderhof. Auf der geführten Wanderung lernen die Teilnehmer spirituelle Kraftorte kennen und erfahren die Heilkraft der Hochmoorlandschaft. Selbstverständlich lässt sich der Meditationsweg auch selbst erwandern: Auf www.brennendes-herz.de erfahren Sie alles über Unterkünfte, Anreise, Wanderstrecke und die einzelnen Stationen.

www.ammergauer-alpen.de

Familientipp:

Das ganze Jahr über bieten die Orte der Ammergauer Alpen ein abwechslungsreiches Kinderprogramm – vom Kinderkochkurs über die Schnupperreitstunde bis zum Kinderkino. Großes Kino für die Kleinen – während die Erwachsenen meditierend zur Ruhe kommen!


Ferienwelt Winterberg: kulinarische Herbst-Hochgenüsse


image004Schon seit Jahren sammelt Dirk Engemann, Winterberger Küchenchef, Überlieferungen teils jahrhundertealter Rezepte. Und kommt damit dem derzeitigen Trend zur Regionalität entgegen. Bei Kooperationen mit Erzeugern hochwertigster Produkte aus der direkten Umgebung leistet er regelrechte Pionierarbeit. Am  8. September wurde ihm die Ehre zuteil, das Westfälische Gourmetfestival mit einer Vorspeise zu eröffnen. Zusammen mit Starkoch Heiko Antoniewicz serviert er danach in Winterberg ein Menü, das durch höchste Kochkunst und regionale Zutaten von höchster Qualität besticht.

Höhepunkt der Festivalwoche vom 10. bis 16. Oktober in Paschas Restaurant in Winterberg ist das Koch-Duett, dessen Menü sie sich gemeinsam überlegt haben. Am 15. Oktober ab 19 Uhr zaubern Dirk Engemann und Heiko Antoniewicz unter anderem Hennesee-Hecht im Speckmantel, Dicke Bohnen direkt aus Winterberg und orientalische Würze. Danach kommen Silbecke-Saibling, Suzuk und Rapsölemulsion auf den Tisch. Roniagratinée und Bergamotte schmeicheln dem Gaumen genauso wie Renau-Rehrücken in Facetten, Pfefferkirschen und Sellerie. Das Dessert besteht aus Passionsfruchtsabayon, Himbeeren und Oliven.

Das Westfälische Gourmetfestival geht noch bis 6. November (www.westfalen-gourmetfestival.de). Das „Paschas“ Restaurant von Dirk Engemann gibt es das ganze Jahr über  – und ist Schlemmerfreunden immer einen Besuch wert: www.astenblick.de

Mit Kindern zu Besuch in Winterberg:
Allgemeine Tipps gibt’s im Flyer mit Spielen für Kinder in der Natur:
http://www.winterberg.de/tourismus/de/sehen-und-erleben/kinder-und-familie/familienurlaub/Waldspiele_Winterberg_020710.pdf


 

Region Müllerthal: märchenhafte Abenteuer im Wald 

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Ein mystisch-märchenhafter, dichter Wald und Felsen, die in Form und Farbe von anderen Planeten stammen könnten: Diese Spektakel gibt es auf einer Abenteuerwanderung in der Luxemburger Schweiz rund um Echernach und Consdorf zu bewundern. Die unterschiedlichen Stationen tragen zudem aufregende Namen wie Räuberhöhe, Hölle, Eulenburg, Goldfralay, Rittergang und Kohlscheuer. Ob sich hier früher Ritter mit Räubern bekämpft haben? Ob die Eulen tatsächlich in einer Burg lebten?

Die Geschichten zur Wanderung entstehen ganz automatisch und machen eine Herbstwanderung durch die Wälder der Region Müllerthal zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.

Besonders sehenswert ist der Rundparcours „Adventure Kohlscheuer“. Auf rund 200 Metern muss man sich hier den Weg durch enge Felstunnel bahnen (am besten die Taschenlampe mitbringen). Ausgangspunkt für Wanderungen zur Kohlscheuer ist Consdorf. Der Consdorfer Wald, in dem sich das Felsengebilde findet, ist von vielen Sagen umrankt: So soll es hier Kobolde geben, die einst einem fleißigen Bauersmann einen Kuchen gebacken haben, von dem er drei Jahre lang aß. Ein „Goldfrächen“, eine Goldfrau, in langem weißem Gewand treibt sich ebenfalls im Wald herum. Sie hat den Schlüssel zu einem besonderen Schatz – nur, wer reinen Herzens ist, kann ihn ihr abnehmen.

www.mullerthal-trail.lu


Tannheimer Tal – Herbstwanderungen durch reizvolle Naturlandschaften

Die beliebteste Wandertour Österreichs, spannend aufbereitete Themenwege oder alpine Kletter- und Gipfel-Erlebnisse rund um mehrere Zweitausender – Wandern im herbstlichen Tannheimer Tal ist ein Erlebnis für die Sinne und eignet sich für jedes Alter, jeden Geschmack und jede Könnensstufe. Kein Wunder, dass das Tiroler Hochtal mehrfach ausgezeichnet ist als beliebteste Wanderregion Österreichs. Übrigens: Mit der neuen, interaktiven Wanderkarte können Urlauber ganz entspannt von zuhause aus verschiedenste Touren aus dem 300 km umfassenden Wanderwegenetz nach ihren individuellen Bedürfnissen zusammenstellen, bevor sie dann tatsächlich in die buntgefärbte Bergwelt eintauchen.

image010Familientipps:
Ein Ausflug zum tiefblauen Vilsalpsee lohnt sich. Von Tannheim aus sind es vier Kilometer bis in das Naturschutzgebiet. Die breite Straße ist gut begehbar und eignet sich auch für wenig geübte Wanderer oder Familien mit kleinen Kindern oder Kinderwagen. Zur Einkehr empfehlen sich die beiden Gasthäuser Fischerstube und Vilsalpsee, auf deren Terrassen die fangfrischen Forellen oder das Tiroler Gröstl mit Blick in die intakte Bergwelt gleich doppelt so gut schmecken.

Auf Schmugglers Pfaden:
Wer den Schmugglersteig geht, kann Geschichte erleben. Ein Schicksalsrad entscheidet an der Talstation „Wannenjochbahn“, wer Schmuggler und wer Zöllner ist. Dabei sollte man sich nicht „in die Karten schauen lassen“, denn je weniger Leute wissen, ob man geheime Waren im Rucksack hat, desto mehr Spaß macht die Jagd. Am Ende des Weges erhalten alle Teilnehmer, egal, ob „gut“ oder „schlecht“, einen Schmugglerpass, der sie lange an das Abenteuer im Tannheimer Tal erinnern wird. Die Gehzeit beträgt rund dreieinhalb Stunden.


Naturpark Nordvogesen – auf der Spur von Glasmachern und Holzschuhschnitzern

Kunst und Kultur hautnah erleben! Die Glasmacherkunst und die Herstellung von Holzschuhen sind neben dem Tourismus bis heute zwei wichtige Wirtschaftsfaktoren in den nördlichen Vogesen. Im 16. und 17. Jahrhundert entstanden rund um die Glashütten der Region erste Gemeinden, deren Geschichte bis heute in sehenswerten Museen und Ausstellungen erzählt wird. Offene Werkstätten erlauben den Glaskünstlern einen Blick über die Schulter.

Die Wanderung lässt sich dank einer Verbindungsstrecke zwischen Meisenthal und dem im 17. Jahrhundert christianisierten keltischen Monolithen des „Pierre des 12 Apôtres“ in zwei Rundwanderungen aufteilen. Ziele sind nicht nur die Glaskunst- und Kristallmuseen in Meisenthal, Wingen und Saint-Louis-lès-Bitche oder das Holzschuhmuseum in Soucht direkt am Weg, sondern auch die herrlich stillen, hügeligen Waldlandschaften des Pays de Bitche – die nun in verführerischen Herbstfarben erstrahlen.

Familientipp:
Bei einer Fels- und Waldwanderung rund um die „Burg Lützelstein“ gibt es spektakuläre Felstürme, Holzbrücken über schwindelerregenden Schluchten und die Tierwelt der Vogesen zu bestaunen. Der richtige Trip auch für jugendliche „Wander-Muffel“, denn die Tour ist nicht nur landschaftlich abwechslungsreich, sie endet auch in einer echt mittelalterlichen Burg. http://best-of-wandern.de/de/regionen/naturpark-nordvogesen/burg-luetzelstein


Lienzer Dolomiten – Wandern, Genießen und Entspannen zu Top-Konditionen

Der Himmel tiefblau, die Lärchenwälder leuchtend goldgelb: Der Nationalpark Hohe Tauern Osttirol besticht aufgrund seiner geschützten Lage auf der Alpensüdseite bis weit in den Herbst hinein mit viel Sonne, satten Farben und faszinierenden Naturschauspielen. Aber nicht nur die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite – genussvolle Kreationen der heimischen Produkte machen den Osttiroler Herbst zum Genussgipfel.

Genusswirte verwöhnen ihre Gäste mit erntefrischen Spezialitäten des Herbstes. Zur Verdauung genießt man einen selbstgemachten Schnaps oder macht sich auf den Weg in die goldene Herbstlandschaft Osttirols - ein Besuch bei den Virgentaler Almhütten darf hier natürlich nicht fehlen.

Tipp: Da die Hauptsaison bereits vorbei ist, locken viele Osttiroler Gastwirte mit Vergünstigungen und Herbst-Specials. Wandern, Genießen und Wellness stehen dabei auf dem Programm. Am besten gleich suchen & buchen unter www.osttirol.com

Familientipp:
Kinder lieben das Klettern. Wenn es draußen aber regnet oder gar schneit, ist an eine alpine Klettertour nicht zu denken. In der Stadt Lienz gibt es jetzt jedoch eine Kletterhalle, in der sich kleine und große Kletterfreaks nach Herzenslust austoben können. Der Eintritt für Kinder unter 18 beträgt nur 2,- Euro. http://www.stadt-lienz.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218265634&detailonr=217813607


image012Surselva: auf den Spuren der rätoromanischen Ahnen

Im Süden die Greina-Hochebene und das Safiental mit dem Naturpark Beverin, im Westen die Quellen des Rheins, im Norden das Hochtal Val Frisal und die Wasserfälle am Lag da Pigniu (Unesco Tectonic Arena Sardona), im Osten das Naturmonument Rheinschlucht. Und mittendrin die familienfreundlichen Ferienregionen Brigels-Waltensburg-Andiast, Obersaxen Mundaun, Val Lumnezia. Hier kann der Wanderer malerische Städtchen rätoromanischen Ursprungs erkunden – gerade bei schlechtem Wetter ein tolles Vergnügen, da das nächste heimelige Café garantiert schon um die Ecke liegt.

Zum Beispiel die lebendige Kleinstadt Ilanz - die erste Stadt am Rhein - mit ihrer romantischen Altstadt. Oder das mit dem Wakkerpreis ausgezeichnete Dorf Vrin. Oder Trun, Heimatort des Kinderbuch-Illustrators und Künstlers Alois Carigiet. Und um die etwas größeren Orte gibt es eine Vielzahl an kleinen idyllischen Dörfern inmitten ausgeprägter Natur- und Kulturlandschaften. Das ist die Surselva!
www.surselva.ch

Familientipp:
Zwischen Vrin und Lumbrein kann das Ökosystem Wald von einer anderen Seite kennengelernt werden. Auf diesem Walderlebnispfad macht das Wandern auch für Kinder Spaß. An unterschiedlichen Stationen werden Groß und Klein an das Thema Wald herangeführt. Wer hat Angst vor dem Riesenspinnennetz? Wer spielt die schönste Melodie auf dem Xylophon? Wer kann mit dem Baumtelefon telefonieren? Diese und andere Herausforderungen erwarten Herbstwanderer auf dem Pfad. Weitere Infos: http://www.surselva.info/fileadmin/user_upload/customers/surselva/Regionen_Orte/Val_Lumnezia/Davos_Munts/Flyer_Waldlehrpfad.pdf


Saas Fee & Saastal: tolle Erlebnisse und kostenfreie Bergbahnen


Der Herbst im Saastal ist ein farbenprächtiges Naturschauspiel, das jeden Besucher fasziniert: Rot-gelbe Lärchenwälder, weiße Berggipfel und blauer Himmel dominieren die Landschaft.

Auch im Herbst bietet sich das Saastal als attraktives Ausflugsziel an. Wandern ist das ganze Jahr über möglich. In den Herbst- und Frühwinterwochenenden finden zudem die beliebten Testweekends vieler Sportgeschäfte aus der ganzen Schweiz statt. Das neueste Ski- und Snowboardmaterial kann auf dem Gletscher getestet werden.

Herbsthit 2011 für Familien:
Zimmerpreis inklusive aller Bergbahnen (außer Skilift) und Postauto im Saastal. Entdecken Sie mit Ihrer Familie das höchste Drehrestaurant und den größten Eispavillon der Welt, füttern Sie die Murmeli am Spielboden, genießen Sie einen Ausflug zum Mattmark - oder Kreuzbodensee und vieles mehr - alles inklusive im Zimmerpreis!


 

Hochschwarzwald bläst zur Jagd

image008Rund um den Hubertustag (3.11.) feiert die Wanderregion Hochschwarzwald in verschiedenen Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerten das Thema Jagd.

Höhepunkt der Veranstaltungen von 23. Oktober bis 3. November ist eine große Fackelwanderung am 25.10. Sie führt durch die sagenumwobenen Wälder von Hinterzarten.

Der heilige Hubertus von Lüttich ist Schutzpatron aller Jäger. Deswegen stehen selbstverständlich auch kulinarische Highlights auf dem Programm, beispielsweise ein Vier-Gänge-Menü mit Schwarzwaldhirsch in der Scheune des Waldhotels Fehrenbach.

http://www.hochschwarzwald.de/Veranstaltungen/TOP-Events2


  Die Best of Wandern-Kooperationspartner:

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