Jun 142014
 

Bereits im Vorfeld hatten wir uns mit der Leitung der Tourist-Info darauf verständigt, keine gegenseitigen Überraschungen nur für den Partner, sondern etwas Gemeinsames zu planen. Allerdings waren die Wettervorhersagen vom Vortag wenig ermutigend.Wir saßen noch unentschlossen beim Frühstück im Hotel, hin und wieder die wechselnde Bewölkung betrachtend, und warteten, wie sich das Wetter entscheiden werde, als die Senior-Chefin uns nach unseren heutigen Vorhaben fragte. Nun, wir eröffneten ihr also unsere wetterbedingte Unentschlossenheit. Sie teilte uns mit, daß sie für einige Hotelgäste und deren Kinder eine Klammwanderung vorbereitet habe und schlug uns vor, mitzugehen; im hoteleigenen Kleinbus sei noch Platz.

Nun, das fanden wir eine ausgezeichnete Idee. Zum einen ist Weggefährtin Dagmar, der weibliche Part von uns beiden, für Klammbesuche immer zu haben; und zum anderen ist es in einer Klamm eigentlich immer feucht, also kann es auch ruhig regnen, was macht das dann schon? Und, wuppdich, saßen wir pünktlich im Kleinbus,

IMG_0883

und los gings Richtung Ramsau zum Einstieg in die Silberkarklamm. Für uns ungeplant und insoweit eine echte Überraschung.

Vor Ort angelangt     IMG_0885   kamen unserer netten Hotelchefin dann doch gewisse Bedenken wegen der unterschiedlichen Kondition der Teilnehmergruppe. Während die Eltern-Kinder-Gruppe den kürzeren und gesicherten Aufstieg durch die Klamm nehme, könnten wir beiden Weggefährten doch den längeren Aufstieg außen herum „nur für Geübte“ nehmen und oben an der Silberkarhütte wieder zur Hauptgruppe stoßen. Ein Vorschlag, der uns gerade recht kam, zumal sich das Wetter mehr und mehr stabilisiert hatte und wir die Klamm-Einblicke ja beim gemeinsamen Abstieg noch genießen konnten. Also los, auf gehts!!

„Nur für Geübte“ war, wie meist, nur halb so wild; aber mit Sandalen oder Flip-Flops sollte man das definitiv nicht versuchen.

IMG_0889 IMG_0888 IMG_0887 IMG_0886 IMG_0890

Auf einem Sattel über der Silverkarhütte sahen wir die Eltern-Kinder-Gruppe von Ferne aufsteigen und kamen nahezu zeitgleich an.

IMG_0891IMG_0892

Zwei Heidelbeer-Buttermilch, ein paar Beweisfotos, daß wir auch die richtige, uns zur Verfügung gestellte Kleidung und Ausrüstung trugen,

IMG_0893  IMG_0896

und nach mahnend-motivierenden Worten der Eltern an die lieben Kleinen ging es an den gemeinsamen Abstieg durch die Klamm, wobei wir mit unserer Hotelchefin uns als „Lumpensammler“ betätigten, nämlich darauf achteten, daß keiner zurückblieb und verlorenging. Hinsichtlich der Kinder war das kein Problem, aber manch Erwachsener – aber so ist das eben….

unsere nette Hotel-Chefin

unsere nette Hotel-Chefin

IMG_0909 IMG_0905 IMG_0904

 

IMG_0902 IMG_0901

 

Vorbei an einer Steinmandl-Produktionsstätte:

IMG_0899 IMG_0900

die zumindest europaweit exportieren muß, denn wir haben solche Wegzeichen schon in Italien, Griechenland, den Balearen, Madeira und den Kanaren gesehen, kamen wir am Klammausstieg an und bezahlten nachträglich, um nicht als Mautpreller zu gelten, unseren Wegebeitrag.

Wieder im Hotel angekommen verfaßten wir den Beitrag vom Donnerstag und schafften es sogar, nachträglich die Fotos einzufügen, deren Hochladen das System uns bislang verweigerte. Während draußen ein Unwetter bester Güte losbrach – meine wasserdichten, militärerprobten Bergstiefel hatte ich zum Auslüften – wohlweislich in Erwartung eines Regengusses – unters Auto gestellt; aber seitlich reinpeitschender Schlagregen ließ sie vollaufen, was nützen dann die semipermeablen High-Tex-Membranen? Aber was soll’s, ich brauche die Schuhe ja erst in ein paar Stunden wieder ;o)

 

Nach dem Abendessen (Forelle, hmmm – sollte ja Traumtag sein) war noch eine Exkluisiv-Stadtführung angesetzt. Exklusiv in zweierlei Hinsicht: exklusiv ur für uns beide als Gewinner von best-of-wandern. und exklusiv als Stadtführung der anderen Art, nämlich mal nicht in der Stadt selbst, sondern von außen.

Letzteres hat seinen Grund darin, daß Radstadt in den vergangenen Jahrhunderten fünf mal nacheinander gründlich abgebrannt war, so daß es außer den Stadtbefestigungen keine wirklich alte Bausubstanz zu sehen gibt. Daher erhält man den besten Eindruck aus einiger Entfernung und Überhöhung, z.B. von der Kaiserpromenade her. Weil es schon spät und dunkel war, gibts davon keine verwertbaren Fotos. Und weil es zum Teil hoch und runter auf überwachsenen Pfaden ging, stiefelte ich begeistert in meinen klatschnassen Bergschuhen mit. Aber schön und informativ war’s. Vielen Dank, Herr Fritsch!!!

 

Morgen ist unser gewonnener Gratis-Aufenthalt zu Ende und wir sind infolge EDV-technischer Probleme noch immer einen Tag im Verzug. Mal sehen, ob wir den Bericht für heute, Samstag, noch hinkriegen.

Bis dahin Gruß an alle Weggefährten-Teams. Jetzt ruft das Abendessen und das Feierabend-Bierchen!

 Kommentieren

Sie können diese HTML-Phrasen und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

(required)

(required)