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Geheimtipp Osttirol - Live-Blog 2015 - Wandel auf meinem Weg
Jun 112015
 

Morgens um 9 nach einem wunderbaren Frühstück u. a. mit selbstgemachtem Bircher Müsli und sonnigem Panoramablick über das Lienzer Tal wurden wir von Inge abgeholt und zum Testcenter chauffiert, wo wir von Elvira, der Chefin des Osttiroler Tourismusverbands, noch einmal offiziell begrüßt und mit Equipment ausgestattet wurden. Von Scarpa-Wanderschuhen, Softshell-Jacken über Vaude-Rucksäcke und Zeiss-Ferngläser war alles dabei, was das Wanderherz höher schlagen lässt.

Nach einem Überraschungsdrink (lecker Obstler) brachen wir gutgelaunt zu den Umbal-Wasserfällen auf. Umbal wird hier die Isel genannt, der letzte Fluss Tirols, der noch ungezähmt und naturbelassen und nicht mit Wasserkraftwerken bestückt ist. Schon auf der Autofahrt fiel uns dabei das milchig-blaue Gletscherwasser ins Auge.

Am Parkplatz legten wir unsere Ausrüstung an und machten uns auf den Weg, der sich hoch entlang der Umbal-Fälle schlängelt, das Wasser immer in Hör- (und wie!) und Sichtweite und oft auch in „Spürweite“ – Es gibt viele toll ausgebaute Plattformen (und sogar zwei Felsbrocken!), die sich über das Wasser neigen, und man kann die Gischt und die Kraft des Wassers am ganzen Körper spüren. Die Plattformen bieten auch allerlei Denkanstöße zum Energie-Tanken, falls man das neben dem Naturschauspiel überhaupt noch brauchen sollte.

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Auf dem Weg zeigte uns Inge alle möglichen Alpenblumen und Kräuter, von der Alpenrose über Baldrian, Storchschnabel, Frauenschuh und Knabenkraut (Letztere klingen weniger glamourös als sie sind – Orchideen!) – Inge wusste einfach alles, auch wenn man nach dem unscheinbarsten Blümchen fragte, konnte sie den Namen sagen, wofür und wie es verwendet wird und ließ uns, wenn möglich den Duft und/oder den Geschmack testen.

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Frauenschuh

Nachdem wir uns nach der Hälfte des Wegs bei Tiroler Knödelsuppe und hausgemachter Buttermilch gestärkt hatten, ging es wieder hinunter und auf zum nächsten Abenteuer.

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Wir fuhren wohl ziemlich in eines der hintersten Fleckchen des Nationalparks Hohe Tauern auf etwa 1.900 m Höhe zum Lehrweg Glocknerspur-BergeDenken mit Aussicht auf den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs, der uns aber leider seine umwölkte Spitze nicht enthüllen wollte.

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Blick zum Großglockner

Auch der leicht einsetzende Regen konnte uns die Aussicht ins Tal entlang des Gebirgsbaches nicht vermiesen, zumal wir voller Stolz echten Enzian entdecken konnten.

Nach einem Weilchen und einem mehr oder minder steilen Anstieg konnten wir auch ein Murmeltier erspähen, nachdem alle anderen „Murmele“ uns längst entdeckt und uns ihren Kollegen mit Pfiffen gemeldet hatten…

An der Luckner- Hütte angekommen, erholten wir uns bei Germknödel, Heidelbeerkuchen und heißem Kaffee, während der Regen sich dann doch wieder verzog und nur noch Wolkenfetzen übrig ließ.

Beim Abstieg konnten wir nun nicht nur mehrere davon flitzende „Murmele“ fotografieren, sondern auch eines, vermutlich einen Murmele-Opa oder eine – Oma, aus nächster Nähe bis hin zum Bau. Aber nein, das war noch nicht genug der Alpenfauna!

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Dank unserer Zeiss-Ferngläser konnten wir gleich eine ganze Herde Stenböcke beobachten, Geißen mit Kitz und mehrere Böcke, von denen sich sogar zwei einen (hoffentlich Show-) Kampf lieferten.

Wir konnten unser Glück kaum fassen! Es ist schon nicht soo häufig, dass man einen Steinbock sieht, und wir sahen gleich einen ganzen Haufen und das auch noch bei suboptimalem Wetter.

Das Alpenpanorama war dann auch spätestens mit den weidenden Kühen mit Kuhglocke perfekt – und das beste dabei – wir hatten es so gut wie für uns allein: Keine Touris, die einem ins Bild tappen, die Sitzplätze in der Jausen-Station wegnehmen oder deren Dialekt man schon von weitem einwandfrei einer bestimmten Region zuordnen kann.

Daher lautet unser Fazit bereits jetzt: Osttirol ist ein Geheimtipp, für jeden, der unberührte Natur und Ruhe sucht.

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