Jun 152015
 

Unsere Wanderungen „Im Tal der Murg“ haben einige Perlen bereitgehalten, über die ich in den bisherigen Beiträgen noch gar nicht besonders berichtet hatte. Der Ort Michelbach ist eine dieser Perlen, die wir uns genauer ansehen konnten. Während unten im Tal viele Industriebetriebe Arbeit schaffen und damit auch den Charakter des Ortes und des Tales prägen ist in der von Gaggenau eingemeindeten Ortschaft Michelbach die ursprüngliche Beschaulichkeit erhalten geblieben. Das Ortsbild ist geprägt von den bäuerlichen Fachwerkhäusern, die allesamt liebevoll gepflegt und bewohnbar gehalten werden. Mehrfach ausgezeichnet mit Gold- und Silbermedaillen von „Unser Dorf soll Schöner werden“ kann Michelbach auf 900 Jahre Geschichte zurückblicken.

Eine Besonderheit ist das Heimatmuseum, das von einem Förderkreis in Eigenleistung zu einem dörflichen Veranstaltungsort entwickelt wurde und natürlich auch den Gästen offen steht. Hier haben wir am Ende unseres Rundgangs ein rustikales Vesper zu uns genommen während uns der Vorsitzende des Heimatvereins die Geschichte des Hauses erzählte.

Aber auch die modernen Zeiten sind in diesem Ort eingezogen und das mit einem traditionellem Produkt, nämlich der Kuckucksuhr. Nur das Material ist heute nicht mehr traditionell, sondern aus Pappe. Die Papierindustrie im Tal ist ja vorhanden und so kann auf kurzem Weg hier die Produktion und der Versand in alle Welt organisiert werden. Man muss gar nicht wie wir persönlich vorbeikommen, sondern man bestellt heute natürlich direkt über das Internet bei www.pappuhren.de.

Als letztes führte uns Rainer Schulz noch zu dem neu angelegten Baumpfad, den er in den letzten Jahren maßgeblich mit gestalte und aufgebaut hat. Mit einem Bild der exotischen Mammutbäume endet denn auch dieser Bildbeitrag im Blog.

Zum Schluss hier noch herzliches Dankeschön an die Veranstalter dieser ganz besonderen Reise:

Ein besonderer Dank geht natürlich an unseren ständigen Begleiter für diese drei Tage, unseren Schwarzwaldguide Rainer Schulz. Er war und ist nicht nur hier in Michelbach ein ausgezeichneter Führer gewesen, sondern er hat uns in diesen drei Tagen ein breites Spektrum seiner Naturkenntnisse vermittelt. Seine Natur- und Baumlieder hat er auf einer CD veröffentlicht und seine Fotografien in einem Buch (das leider vergriffen ist). Aber auf seiner Webseite (www.murgtalguide.de/index2.html) kann man vieles nachlesen oder selbst Termine für Naturführungen vereinbaren. So kann ich nur hoffen, dass diese Beiträge vielleicht auch andere Menschen bewegt, zu einer Wanderung ins „Tal der Murg“ zu kommen.

 

  Eine Antwort zu “Perlen im Tal der Murg”

  1. Tolle Bilder! Ich kenne Michelbach nur als Industriestadt und diese Seite ist neu für mich. Besonders über den Baumpfad würde ich gerne mal wandern, aber auch das Heimatmuseum klingt interessant. Was man heute noch alles auf Wanderungen entdeckt!

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