Jun 132015
 

Was eine Nacht! Wir hatten nun doch noch unseren Sternenhimmel, denn das angesagte Gewitter blieb aus. So konnten wir den Abend auf unserer Holzterrasse mit Blick in den Wald genießen und uns auf unsere ganz besondere Herberge freuen.

Ein opulentes Frühstück erwartet uns nach einem erfrischenden Morgenbad im Swimming- Pool. Beim Frühstück erzählen uns unsere Gastgeber, dass Patricias Traum von einem außergewöhnlichen Nachtlager erst vor zwei Monaten umgesetzt wurde. Drei dicke Bäume wurden gefällt und eine Holzterrasse an den Hang gebaut. Nach langen Recherchen fanden sie dann die ideale Lösung mit dem Ballon. Eine geniale Idee und wirklich ein Geheimtipp (www.lagrange-dhelene.com). Uns zieht es aber weiter und heute abend schlafen wir in Lemberg.

Heute steht als besondere Attraktion die Zitadelle von Bitche auf dem Pogramm. Wir haben heute keine Begleitung und lassen den Vormittag gemütlich angehen. Die Zitadelle steht auf hohen Felsplatten und dominiert die Stadt. Ein ganz toll gemachter Filmrundgang in den unterirdischen Gängen nimmt die Besucher mit auf die Reise in die Ereignisse des deutsch- französischen Krieges von 1870. Raum für Raum lernt man so kennen.

Nach den Grauen des Krieges tut der Garten des Friedens richtig gut. Er soll nicht nur an die Vergangenheit erinnern, sondern auch die Hoffnung auf eine Zukunft in Frieden verkörpern. Die Gärtner von Bitche sind wahre Künstler. Ganz Bitche hat tolle Blumen- Arrangements und die höchste Auszeichnung im nationalen Blumenwettbewerb.

Am Fuß der Zitadelle liegt das Restaurant La Tour, wo wir wie üblich hervorragend bewirtet werden.

Um nicht zu viel Speck anzusetzen geht es jetzt noch zu einer Wanderung rund um den Hanauer Weiher und zur Ruine Falkenstein. Auf einsamen Waldwegen begegnen uns kaum Menschen, aber die Tierwelt ist sehr präsent. Wir sehen Eidechsen und tausende kleine Frösche und als ein Wildschwein unseren Weg kreuzt, erschrecken wir doch gewaltig. Der Aufstieg zur Ruine Falkenstein ist anstrengend und lohnt auf jeden Fall. Uli hat unterwegs beim Fotografieren den Rucksack liegengelassen mit allen wichtigen Sachen und düst noch mal den Hang hinunter. Zum Glück ist der Rucksack noch da. Schnell geht es wieder zurück zur Ruine. Die noch erhaltenenen Mauern auf dem Sandsteinmassiv lassen erahnen, wie gewaltig die Burg einmal gewesen sein muss.

Jetzt geht es weiter zur letzten Unterkunft in den Nordvogesen. Ganz freundlich werden wir in Lemberg von Frau Mischler in Empfang genommen. Wieder etwas außergewöhnliches. Dieses Mal haben wir ein komplettes Haus für uns mit einer hübschen Terrasse und einem tollen Blick ins Grüne.

Doch die Zeit eilt uns davon und wir fahren ins Restaurant Chez Leon nach Reyersviller. Und was für eine tolle Überraschung: Michel ist mit seiner Frau Astrid bereits da und erwartet uns. Wir verbringen einen unterhaltsamen Abend bei leckerem Essen und verabschieden uns mit dem Versprechen, miteinander in Kontakt zu bleiben.

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